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Zur mikrokolorimetrischen Bestimmung des Kaliums in Pflanzenaschen

Research paper by Josef Tischer

Indexed on: 01 Dec '36Published on: 01 Dec '36Published in: Mikrochemie



Abstract

Die a. a. O.1 beschriebene Methode zur Bestimmung kleinster Mengen Kalium wurde auf die K-Bestimmung in Pflanzenaschen bei Gegenwart aller Aschenelemente ausgedehnt. Die durch einen höheren Eisengehalt der Pflanzenaschen bedingte Störung konnte durch Fällung in schwach essigsaurer Lösung (0,76 n) beseitigt werden. Die Erniedrigung der Kaliumwerte durch größere Mengen Phosphationen ließ sich durch Erhöhung der Konzentration des Fällungsmittels beheben.Für die kolorimetrische Kaliumbestimmung in Pflanzenaschen kann der S. 432 mitgeteilte Arbeitsgang empfohlen werden. Die zum Farbvergleich dienende Natriumnitrit-Standardlösung, von der 1 ccm 1γ K entspricht, ist soweit haltbar, daß sie nur etwa alle drei Wochen durch Verdünnen einer ca. 0,04% igen NaNO2-Lösung zu erneuern ist. In voll gefüllter Flasche, dunkel und kühl aufbewahrt, bleibt sie länger als zwei Monate unverändert. Der kolorimetrische Vergleich der mit demRiegler’schen Reagens angefärbten Lösungen kann ohne weitgehende Angleichung der Farbstärken ausgeführt werden. Selbst bei einem Verhältnis der Farbtiefen von 1:2 erhält man noch richtige Werte. Auch können die Farblösungen unbedenklich verdünnt werden.