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Waiweras Warmwasserreservoir – Welche Aussagekraft haben Modelle?

Research paper by Michael Kühn, Charlotte Altmannsberger; Carmen Hens

Indexed on: 12 Aug '16Published on: 01 Jun '16Published in: Grundwasser



Abstract

Zusammenfassung Das geothermische Warmwasserreservoir unterhalb der Kleinstadt Waiwera in Neuseeland ist seit vielen Jahrhunderten bei den Ureinwohnern, den Maori, bekannt. Die Nutzung durch die europäischen Einwanderer begann 1863. Bis in das Jahr 1969 waren die bis dahin abgeteuften Förderbohrungen für das warme Wasser artesisch. Ausgelöst durch eine Überproduktion muss das bis zu 50 °C heiße Wasser heute mit Pumpen gefördert werden. In den Jahren 1975 und 1976 kam es zusätzlich zum Versiegen der Warmwasserquellen am Strand von Waiwera. Im Rahmen einer nachhaltigen Wasserbewirtschaftung ist es notwendig, hydrogeologische Modelle einzusetzen. Unterschiedlich komplexe Ansätze wurden seit den 1980er-Jahren umgesetzt. Keines der Modelle liefert allerdings direkt alle für das Wassermanagement benötigten Ergebnisse. Es werden jeweils Antworten auf Teilaspekte gegeben, die das Ressourcenmanagement des geothermischen Reservoirs verbessern.ZusammenfassungDas geothermische Warmwasserreservoir unterhalb der Kleinstadt Waiwera in Neuseeland ist seit vielen Jahrhunderten bei den Ureinwohnern, den Maori, bekannt. Die Nutzung durch die europäischen Einwanderer begann 1863. Bis in das Jahr 1969 waren die bis dahin abgeteuften Förderbohrungen für das warme Wasser artesisch. Ausgelöst durch eine Überproduktion muss das bis zu 50 °C heiße Wasser heute mit Pumpen gefördert werden. In den Jahren 1975 und 1976 kam es zusätzlich zum Versiegen der Warmwasserquellen am Strand von Waiwera. Im Rahmen einer nachhaltigen Wasserbewirtschaftung ist es notwendig, hydrogeologische Modelle einzusetzen. Unterschiedlich komplexe Ansätze wurden seit den 1980er-Jahren umgesetzt. Keines der Modelle liefert allerdings direkt alle für das Wassermanagement benötigten Ergebnisse. Es werden jeweils Antworten auf Teilaspekte gegeben, die das Ressourcenmanagement des geothermischen Reservoirs verbessern.