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Verwendung des DICOM- Standards in heterogener Umgebung Inkompatibilität oder Interoperabilität?

Research paper by P. Mildenberger, P. Jensch

Indexed on: 01 Apr '99Published on: 01 Apr '99Published in: Der Radiologe



Abstract

Fragestellung: Der seit 1993 eingeführte DICOM-Standard ist heute bei vielen bildgebenden Geräten etabliert. Erfahrungen mit DICOM-Implementationen und Anforderungen an zukünftige Entwicklungen sollen dargestellt werden.Methodik: Zuerst wird kurz auf die Entwicklung des DICOM-Standards eingegangen. Basierend auf allgemeinen Erfahrungen wird anhand von Beispielen auf unterschiedliche Probleme in der Installation, Programmierung und Betreuung eingegangen.Ergebnisse: Um eine Vielzahl von Applikationen unterstützen zu können, sind im Standard neben obligatorischen auch optionale Datenmodelle und Funktionalitäten vorgesehen. Die verfügbaren Optionen verleiten nun zu spezifischen Anwendungen, die nicht mehr der Grundidee des Standards entsprechen. Inkompatibilitäten sind die Folge.Schlußfolgerungen: Für einen funktionalen Kommunikationsfluß werden bestimmte DICOM-Serviceklassen als notwendig erachtet. Hierzu gehören DICOM-Basic Worklist, Storage Commitment und Performed Procedure Step. Ein konstruktiver Ansatz, die erwünschten Interoperabilitäten in freiwilliger Absprache zwischen Herstellern und Nutzern zu erzielen, wird aufgezeigt.