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Über die Reduktionsformen einiger nichtenolisierenden aromatischer Ketone und Chinone, welche die Vinylpolymerisation zu initiieren vermögen

Research paper by I. B. Rashkov, Tz. G. Popov, Gr. S. Michailov, I. M. Panayotov, A. Z. Trifonov

Indexed on: 01 Nov '70Published on: 01 Nov '70Published in: Monatshefte für Chemie - Chemical Monthly



Abstract

Bekanntlich lösen die Reduktionsformen aromatischer Carbonylverbindungen (ACV) eine anionische Polymerisation von Vinylmonomeren aus. Das Vermögen der Reduktionsformen vonACV, den mit ihnen in Wechselwirkung tretenden Molekülen ein Elektron zu übertragen, wird von der Elektronenaffinität beider Partner bestimmt. Um Angaben bezüglich der Elektronenaffinität zu ermitteln, wurden die Potentiale der polarographischen Reduktion gemessen und mit den nach derHückel-Methode berechneten Energiewerten des niedrigsten antibindenden Molekülorbitals korreliert. Für eine Reihe strukturell verwandter Verbindungen wurde eine lineare Abhängigkeit zwischen den Halbstufenpotentialen der polarographischen Reduktion und des niedrigsten antibindenden Molekülorbitals gefunden. Die so erhaltene Reihe stimmt mit einer bereits früher aufgestellten überein.Auf Grund quantenmechanischer Berechnungen und der gemessenen polarographischen Halbstufenpotentiale derACV wurden die Änderungen der Freien Enthalpie, die Enthalpie-Änderung und die Gleichgewichtskonstante des Überganges eines Elektrons von der Reduktionsform zum Monomeren ermittelt. Ferner wurde der Zusammenhang zwischen Initiierungsvermögen der Reduktionsformen vonACV und der Elektronenaffinität diskutiert.