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The effects of varying oxygen tensions on organ cultures

Research paper by John D. B. MacDougall

Indexed on: 01 Sep '64Published on: 01 Sep '64Published in: Helgoland Marine Research



Abstract

Die Sauerstoffbedürfnisse embryonaler und adulter Organe sind recht unterschiedlich. Erstere werden durch hohe Sauerstoffspannungen getötet, letztere überleben vielfach nicht bei niedrigen Spannungen. Im günstigsten Falle können nur dünne Scheiben adulter Organe lebend erhalten werden, selbst wenn die Luft im Kulturgefäß durch Sauerstoff ersetzt wird. Organkulturen wurden daher in einer Druckkammer durchgeführt unter Sauerstoffpartialdrucken zwischen 0,2 und 4,0 Atmosphären (absolut). Die höheren Drücke begünstigten das Überleben einiger Organe von adulter Ratte und Maus, z. B. Nebennierenrinde, Leber und braunes Fett, welche bis zu Drücken von 1,0 Atmosphären nicht gut gedeihen. Andererseits überlebten embryonale Organe und bestimmte adulte Organe — wie etwa Nebennierenmark — besser bei relativ niedrigen Sauerstoffdrücken und wurden durch höhere Drücke stark geschädigt. Im Falle der adulten Leber wurden QO2-Bestimmungen und Studien der bei der Glucuronid-Synthese beteiligten Enzyme benutzt, um die herkömmlichen histologischen Kriterien für das Überlebensvermögen nach mehreren Kulturtagen zu ergänzen. Es wird die Schlußfolgerung gezogen, daß die Anwendung hoher Sauerstoffdrücke von beträchtlichem Wert sein könnte für Arbeiten mit Organkulturen.