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Sekundäre Beugesehnenrekonstruktion

Research paper by M. Hubmer, H. Koch, F. Haas, F. Schwarzl, E. Scharnagl

Indexed on: 01 May '02Published on: 01 May '02Published in: European Surgery



Abstract

Grundlagen: Unter sekundären Beugesehnenrekonstruktionen werden jene Maßnahmen zusammengefaßt, die eine Wiederherstellung der Beugefunktion der Finger beinhalten. Man kann dabei einzeitige und zweizeitige Rekonstruktionen unterscheiden, wobei bei einer zweizeitigen Rekonstruktion nochmals in eine aktive und passive Rekonstruktion unterschieden werden kann.Methodik: In einer Übersicht werden die Indikationen für die Rekonstruktionen dargestellt, sowie an Hand einzelner Operationsschritte Besonderheiten herausgearbeitet. Des weiteren wird auf mögliche Ersatzoperationen hingewiesen.Ergebnisse: Neben dem Ausgangsbefund und der Indikation stellen vor allem eine atraumatische Operationstechnik und eine mit den Besonderheiten der Handchirurgie vertraute Physiotherapie Grundvoraussetzungen für den Erfolg dieser Rekonstruktion dar.Schlußfolgerungen: Bei sekundären Beugesehnenrekonstruktionen handelt es sich teilweise um sehr aufwendige Verfahren und für den Patienten nicht selten auch wegen langer Krankenstände belastende Verfahren. Nur bei strenger Indikationsstellung, guter Patientenführung, erfahrener Physiotherapie und atraumatischer Operationstechnik kann ein gutes Ergebnis erzielt werden.In einigen Fällen kann ein für den Patienten zufriedenstellendes Ergebnis auch mit anderen operativen Maßnahmen erzielt werden.