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Pilotstudie zur Bedeutung von Mutationen der Hepatitis C Virus 1b “Interferon Sensitivity Determining Region” (NS5A aa 2209–2248) für das Ansprechen auf Interferon-α bei Patienten mit chronischer Hepatitis

Research paper by Tang Zhenya, Josef Köck, Darius Moradpour, Yang Dongliang, Hao Lianjie, Hubert E. Blum

Indexed on: 01 Jun '99Published on: 01 Jun '99Published in: Journal of Huazhong University of Science and Technology [Medical Sciences]



Abstract

Nach der Publikationen von japaníschen Wissenschaftlern seien Patienten mit 5 oder mehr Mutationen in der NS5A Region (Aminosäuren (aa) 2209–2248) von Hepatitis C Virus (HCV) lb (sogenannt “Inteferon Sensitivity Determining Region”, ISDR) für Interferon-α (IFN-α) Therapie empfindlich. Diese Behauptung wurde aber mit den Daten aus europäischen Patienten bezweifelt. In diese Arbeit wurden HCV Isolate von 12 Patienten mit chronischer Hepatitis C analysiert. Neun Patienten werden nach der IFN-α Therapie als komplettes Anspreschen (CR) definiert, während die anderen nur partiell (PR, 2 Fälle) oder nicht (NR, 1 Fall) angesprochen haben. Unsere Resultate zeigen, daß 3 Patienten mit CR keine Mutation in der ISDR haben, und die anderen haben jeweils nur eine einzelne Aminosäure (z. B. aa 2213 und aa 2218) ausgetauscht. Ähnlich wie bei den europäischen Patienten können wir bei unseren Patienten die ISDR für das Ansprechen von IFN-α nicht erkennen.