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Partielle linksventrikuläre Resektion nach Batista bei terminaler Herzinsuffizienz

Research paper by F. Beyersdorf, A. van de Loo

Indexed on: 01 Oct '97Published on: 01 Oct '97Published in: Herz



Abstract

Patienten mit einer terminalen Herzinsuffizienz weisen weiterhin eine hohe Letalitätsrate auf. Außer einer in den letzten Jahren deutlich verbesserten konservativen Therapie stehen derzeit auch zahlreiche Operationsverfahren zur Verfügung: Hochrisiko-konventionelle, organerhaltende Operationen (koronare Bypass-Operationen, linksventrikuläre Aneurysmaresektionen, Klappenoperationen), transmyokardiale Laserrevaskularisation, Herztransplantation, Implantation von Assist-Devices, Implantation von Defibrillatoren, dynamische Kardiomyoplastie. Die orthotope Herztransplantation ist das anerkannteste chirurgische Therapieverfahren für diese Patientengruppe. Trotz des großen Erfolges der Herztransplantationen stellen jedoch der Mangel an Spenderorganen, die Morbidität durch Immunsuppressiva, das Auftreten einer Transplantatvaskulopathie und Altersbegrenzungen Restriktionen dar.Vor diesem Hintergrund wird es verständlich, daß nach wei teren organerhaltenden Operationen gesucht wird. Die von Randas Batista propagierte partielle linksventrikuläre Resektion befindet sich derzeit in der Phase der klinischen Prüfung. Aufgrund der großen potentiellen Bedeutung, die diese Operationstechnik haben könnte, ist eine sorgfältige Evaluierung dieser Operationsmethode angezeigt.In dem übersichtsartikel wird auf die Operationstechnik, die derzeitigen Ergebnisse sowie die möglichen Indikationen eingegangen.