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On the origin of foam cells in cholesterol-induced atherosclerosis of the rabbit

Research paper by G. Barbolini, G. A. Scilabra, A. Botticelli, S. Botticelli

Indexed on: 01 Nov '69Published on: 01 Nov '69Published in: Virchows Archiv. B, Cell pathology including molecular pathology



Abstract

Nach der Verabfolgung einer cholesterinreichen Diät wurde in der Leber, der Milz, den Lungen und in der Aortenwand (Intima und Media) von Kaninchen das Auftreten von Schaumzellen beobachtet. Diese Zellen besaßen überall die gleichen histochemischen und enzymhistochemischen Eigenschaften.Die Schaumzellen enthielten andere Lipide und besaßen eine andere enzymhistochemische Ausstattung als die Muskelzellen in der Aortenwand. In den Schaumzellen bestand eine ausgeprägte Aktivität von unspezifischer Esterase (A, B und C Esterase), eine schwache ATP-ase Aktivität; alkalische Phosphatase war demgegenüber nicht nachweisbar. Die Muskelzellen zeigten eine schwache Aktivität von saurer und alkalischer Phosphatase und von unspezifischer Esterase (B Esterase) sowie eine starke ATP-ase Aktivität.Nach der Fütterung mit Cholesterin und der Injektion von Trypanblau lagen die Schaumzellen fast ausschließlich im subintimalen Bereich der Aorta. Die Aortenwand erschien mehr kompakt. Enzymhistochemisch ließ sich in diesen Schaumzellen — ebenso wie in den anderen Organen — eine starke Aktivität von saurer Phosphatase und unspezifischer Esterase und eine schwache ATP-ase Aktivität nachweisen, während alkalische Phosphatase fehlte. Die Muskelzellen wiesen nach der Trypanblau-Injektion keine Zunahme, sondern eher eine Abschwächung der Enzymaktivität auf. Berücksichtigt man, daß die Verabfolgung von Trypanblau eine Zunahme der Enzymaktivität in Histiocyten verursacht, so ergeben sich aus diesen Befunden weitere Hinweise darauf, daß die Schaumzellen der Aortenwand sich von Histiocyten und nicht von Muskelzellen ableiten.