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On granitoid emplacement and related structures. A review

Research paper by Antonio Castro

Indexed on: 01 Feb '87Published on: 01 Feb '87Published in: Geologische Rundschau : Zeitschrift fur allgemeine Geologie



Abstract

Die Intrusion granitischer Magmen in die obere Krust ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels von schwerkraftbedingten Prozessen und horizontalen, tektonichen Bewegungen. Die gro\e Vielfalt tektonischer Strukturen von granitischen Plutonen spiegelt die Geschichte der Dynamik, ihres Aufstieges und ihrer Platznahme wider. Um den jeweils vorhandenen Intrusionsmechanismus zusammenhängend deuten zu können, sind Vergleiche der natürlichen, tektonischen Elemente mit experimentellen und numerischen Modellen notwendig. Hieraus lassen sich gegebenenfalls weitreichende Schlüsse zum Problem des Aufstiegs und der endgültigen Platznahme der Magmen in der Erkruste ziehen.In dieser Arbeit werden die wesentlichen Aufstiegsmechanismen von Magmen aus der Literatur diskutiert. Im Einzelnen sind dieses: Aufwölbung, Diapirismus, Aufweitung, Abbau, Kraterbildung und Gangentwicklung.Das Vordringen von Gängen ist der wirksamste Proze\ des Magmentransports aus tieferen Zonen der Kruste und des oberen Mantels. Ausdehnungsklüfte lassen sich als Ursache für das Vordringen von Gängen und den Magmenaufstieg nach der heutigen Theorie über die Entwicklung von Gängen in der tiefen Kruste herleiten. In orogenen Zonen erreichen Magmen die obere Erdkruste durch enge Kanäle oder Gänge und reichern sich dort auch in Form eines dikordanten, subkrustalen oder aufgweiteten Plutons an, wenn gleichzeitig mit der Platznahme regionaltektonische Deformationen ablaufen.