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Neue Methoden zur Früherkennung der Präeklampsie

Research paper by M.B. Franz, P.W. Husslein, H. Zeisler

Indexed on: 30 Sep '09Published on: 30 Sep '09Published in: Der Gynakologe



Abstract

Nach wie vor ist die Präeklampsie eine der häufigsten schwerwiegenden Schwangerschaftskomplikationen. Die Risikoabschätzung wird bis heute in der klinischen Routine vor allem durch die Risikofaktoren in der Anamnese bestimmt, und bis 2004 standen laut einer Veröffentlichung der WHO keine verlässlichen Parameter zur Prädiktion bereit. Neuere Biomarker, vor allem die Angiogenesefaktoren sFLT-1, „placental growth factor“ und Endoglin sowie „placental protein 13“, eröffnen aber, besonders in Kombination mit der Widerstandsmessung der A. uterina, erfolgversprechende Möglichkeiten zur Prädiktion der Präeklampsie. Auch die Genomforschung sowie die sog. Metabolomics und Proteomics zeigen neue mögliche Wege zum Verständnis von Pathomechanismen und Prädiktion. Im Beitrag soll versucht werden, die aktuellen Ergebnisse der Forschung und künftig mögliche Methoden zur Früherkennung von gefährdeten Patientinnen vorzustellen.