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Medikamentöse Therapie bei Frauen – Was gilt es zu beachten'

Research paper by Ursula Ravens

Indexed on: 11 Aug '16Published on: 01 Apr '13Published in: Clinical research in cardiology supplements



Abstract

Zusammenfassung Frauen und Männer unterscheiden sich in ihren Reaktionen gegenüber Medikamenten. Geschlechtsabhängige pharmakokinetische Unterschiede betreffen vorwiegend die Metabolisierungsgeschwindigkeit und Verteilung von Arzneistoffen, meist sind die Plasmaspiegel bei Frauen höher als bei Männern. Das Risiko für Frauen, unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu erleiden, ist signifikant größer als für Männer. Die Geschlechtsabhängigkeit der medikamentösen Therapie hat vielerlei Gründe, sie weist deutlich auf die Notwendigkeit hin, dass die biologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei der Pharmakotherapie gezielt untersucht und möglichst auch in den Leitlinien berücksichtigt werden müssen.ZusammenfassungFrauen und Männer unterscheiden sich in ihren Reaktionen gegenüber Medikamenten. Geschlechtsabhängige pharmakokinetische Unterschiede betreffen vorwiegend die Metabolisierungsgeschwindigkeit und Verteilung von Arzneistoffen, meist sind die Plasmaspiegel bei Frauen höher als bei Männern. Das Risiko für Frauen, unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu erleiden, ist signifikant größer als für Männer. Die Geschlechtsabhängigkeit der medikamentösen Therapie hat vielerlei Gründe, sie weist deutlich auf die Notwendigkeit hin, dass die biologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei der Pharmakotherapie gezielt untersucht und möglichst auch in den Leitlinien berücksichtigt werden müssen.