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Management und Therapie der vasovagalen Synkope

Research paper by M.A. Aydin, S. Willems

Indexed on: 01 Feb '12Published on: 01 Feb '12Published in: Der Kardiologe



Abstract

Die vasovagale Synkope ist die häufigste Ursache von rezidivierenden Synkopen. Obwohl die Prognose exzellent ist, ist das diagnostische und therapeutische Vorgehen oft zeit- und kostenintensiv. Diese Übersicht konzentriert sich auf das Management von vasovagalen Synkopen und gibt einen Überblick über nichtpharmakologische und pharmakologische Behandlungsmöglichkeiten, insbesondere die Verwendung von Midodrin und selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmern. Der frühe Einsatz eines implantierbaren Loop-Rekorders spielt bei der Abklärung zur rechtzeitigen Erkennung von arrhythmogenen Synkopen eine elementare Rolle. Ein ausführliche Information des Patienten und Counterpressure-Manöver stellen die Basis jeder Therapie einer vasovagalen Synkope dar. Der Stellenwert der Herzschrittmachertherapie bleibt weiterhin umstritten. Sie ist allenfalls für eine Untergruppe von Patienten mit schwerer Bradykardie oder Asystolien sinnvoll.