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Lokalanästhesie – gesteuerte Wirkungsdauer

Research paper by M. Daubländer

Indexed on: 14 Aug '16Published on: 17 Apr '15Published in: wissen kompakt



Abstract

Zusammenfassung Eine Steuerung der Wirkungsdauer der zahnärztlichen Lokalanästhesie ist vor allem ein Wunsch der Patientinnen und Patienten, wobei hier in erster Linie die Weichteilanästhesie nach der Behandlung als „Störfaktor“ angesehen wird. Aber auch aus zahnmedizinischer Sicht ist es vor allem bei nichtchirurgischen Behandlungen sinnvoll, die Wirkdauer der Behandlungsdauer anzupassen. Dies kann zum einen durch das Konzept einer differenzierten Lokalanästhesie mit der Auswahl von Lokalanästhetikum und Vasokonstriktor entsprechend der geplanten Behandlung geschehen, aber auch durch den zusätzlichen Einsatz von Phentolaminmesilat, einem Vasodilatator, der die Weichteilanästhesie auf etwa 50 % verkürzt. Besonderer Stellenwert kommt einer Reduktion der Weichteilanästhesiezeit in der Kinderzahnheilkunde sowie der Behandlung von kognitiv eingeschränkten Patienten zu, weil hier ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht.ZusammenfassungEine Steuerung der Wirkungsdauer der zahnärztlichen Lokalanästhesie ist vor allem ein Wunsch der Patientinnen und Patienten, wobei hier in erster Linie die Weichteilanästhesie nach der Behandlung als „Störfaktor“ angesehen wird. Aber auch aus zahnmedizinischer Sicht ist es vor allem bei nichtchirurgischen Behandlungen sinnvoll, die Wirkdauer der Behandlungsdauer anzupassen. Dies kann zum einen durch das Konzept einer differenzierten Lokalanästhesie mit der Auswahl von Lokalanästhetikum und Vasokonstriktor entsprechend der geplanten Behandlung geschehen, aber auch durch den zusätzlichen Einsatz von Phentolaminmesilat, einem Vasodilatator, der die Weichteilanästhesie auf etwa 50 % verkürzt. Besonderer Stellenwert kommt einer Reduktion der Weichteilanästhesiezeit in der Kinderzahnheilkunde sowie der Behandlung von kognitiv eingeschränkten Patienten zu, weil hier ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht.