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Levels of Emotional Awareness Scale (LEAS)

Research paper by Claudia Subic-Wrana, Walther Thomas, Michael Huber, Karl Köhle

Indexed on: 01 Jun '01Published on: 01 Jun '01Published in: Psychotherapeut



Abstract

In der Vorstellung, Alexithymie sei auf eine Störung im Verarbeiten von Affekten zurückzuführen, haben R. D. Lane und G. E. Schwartz (1987) eine Theorie zur stufenweisen Entfaltung der Fähigkeit, sich seines emotionalen Beteiligtseins gewahr zu werden, aufgestellt. Auf dem Hintergrund dieser Theorie hat Lane einen in der Auswertung standardisierten und quantifizierbaren Performancetest (Levels of Emotional Awareness Scale) entwickelt: Es werden kurze Geschichten angeboten. Die Versuchspersonen sollen sich mit dem Protagonisten identifizieren und dessen Gefühlsreaktionen sowie die Gefühlsreaktionen einer zweiten Person in der Geschichte niederschreiben. Wir stellen die deutsche Fassung des Tests vor, teilen die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung an 338 Medizinstudenten der Universität Köln mit LEAS, der Toronto-Alexithymia-Scale (TAS 20) und Spielbergers State-Angst-Inventar mit und diskutieren sie im Hinblick auf eine vergleichbare Untersuchung in den USA (Lane et al. 1996). Der theoretische Hintergrund und psychometrische Charakteristika der LEAS werden in Bezug gesetzt zu gegenwärtigen Trends in der Alexithymieforschung.