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Komplementäre Medizin und Prävention

Research paper by T. Schmidt, T. Kubin; B. Barnes

Indexed on: 10 Dec '16Published on: 30 Nov '16Published in: Der Onkologe



Abstract

Zusammenfassung Hintergrund Die Auswirkungen von Lebensstilfaktoren wie körperliche Aktivität und Ernährung auf Entstehung und Verlauf von Krebs ist seit über 60 Jahren Gegenstand klinischer und epidemiologischer Forschung. Obwohl viele Fragen noch offen bleiben, ermöglichen aktuelle Studien evidenzbasierte Empfehlungen für die primäre und tertiäre Krebsprävention. Methoden Im Rahmen einer Literaturrecherche wurden Übersichtsarbeiten zum Einfluss von körperlicher Aktivität und Ernährung auf Krebs sowie Studien zu aktuellen Entwicklungen in diesen Themengebieten identifiziert. Ergebnisse Körperliche Aktivität trägt zur primären Prävention von Kolonkarzinomen, postmenopausalem Brustkrebs und Endometriumkarzinomen bei. Der vermehrte Verzehr von rotem Fleisch und verarbeiteten Fleischprodukten ist mit einer Erhöhung des Krebsrisikos assoziiert. Eine obst-, gemüse- und ballaststoffreiche Ernährung hängt demgegenüber mit einer Senkung des Krebsrisikos zusammen. Körperliche Aktivität kann während jeder Therapiephase unter Berücksichtigung der individuellen Probleme durchgeführt werden. Studienergebnisse berichten von verbesserter Leistungsfähigkeit und Lebensqualität, einer Verminderung von therapieassoziierten Nebenwirkungen sowie Senkung des Rezidivrisikos durch eine körperliche Aktivität. Schlussfolgerungen Evidenzbasierte Empfehlungen zur Krebsprävention durch körperliche Aktivität und Ernährung sollen in die Behandlung von onkologischen Patienten und in die Versorgung der Allgemeinbevölkerung integriert werden. Innovative Programme wie „Jetzt aktiv!“, die kompetente Beratung bezüglich Ernährung und körperlicher Aktivität nach einer Krebserkrankung anbieten, werden an Krebsberatungsstellen entwickelt und erfolgreich eingesetzt. Zusammenfassung Hintergrund Die Auswirkungen von Lebensstilfaktoren wie körperliche Aktivität und Ernährung auf Entstehung und Verlauf von Krebs ist seit über 60 Jahren Gegenstand klinischer und epidemiologischer Forschung. Obwohl viele Fragen noch offen bleiben, ermöglichen aktuelle Studien evidenzbasierte Empfehlungen für die primäre und tertiäre Krebsprävention. HintergrundDie Auswirkungen von Lebensstilfaktoren wie körperliche Aktivität und Ernährung auf Entstehung und Verlauf von Krebs ist seit über 60 Jahren Gegenstand klinischer und epidemiologischer Forschung. Obwohl viele Fragen noch offen bleiben, ermöglichen aktuelle Studien evidenzbasierte Empfehlungen für die primäre und tertiäre Krebsprävention. Methoden Im Rahmen einer Literaturrecherche wurden Übersichtsarbeiten zum Einfluss von körperlicher Aktivität und Ernährung auf Krebs sowie Studien zu aktuellen Entwicklungen in diesen Themengebieten identifiziert. MethodenIm Rahmen einer Literaturrecherche wurden Übersichtsarbeiten zum Einfluss von körperlicher Aktivität und Ernährung auf Krebs sowie Studien zu aktuellen Entwicklungen in diesen Themengebieten identifiziert. Ergebnisse Körperliche Aktivität trägt zur primären Prävention von Kolonkarzinomen, postmenopausalem Brustkrebs und Endometriumkarzinomen bei. Der vermehrte Verzehr von rotem Fleisch und verarbeiteten Fleischprodukten ist mit einer Erhöhung des Krebsrisikos assoziiert. Eine obst-, gemüse- und ballaststoffreiche Ernährung hängt demgegenüber mit einer Senkung des Krebsrisikos zusammen. Körperliche Aktivität kann während jeder Therapiephase unter Berücksichtigung der individuellen Probleme durchgeführt werden. Studienergebnisse berichten von verbesserter Leistungsfähigkeit und Lebensqualität, einer Verminderung von therapieassoziierten Nebenwirkungen sowie Senkung des Rezidivrisikos durch eine körperliche Aktivität. ErgebnisseKörperliche Aktivität trägt zur primären Prävention von Kolonkarzinomen, postmenopausalem Brustkrebs und Endometriumkarzinomen bei. Der vermehrte Verzehr von rotem Fleisch und verarbeiteten Fleischprodukten ist mit einer Erhöhung des Krebsrisikos assoziiert. Eine obst-, gemüse- und ballaststoffreiche Ernährung hängt demgegenüber mit einer Senkung des Krebsrisikos zusammen. Körperliche Aktivität kann während jeder Therapiephase unter Berücksichtigung der individuellen Probleme durchgeführt werden. Studienergebnisse berichten von verbesserter Leistungsfähigkeit und Lebensqualität, einer Verminderung von therapieassoziierten Nebenwirkungen sowie Senkung des Rezidivrisikos durch eine körperliche Aktivität. Schlussfolgerungen Evidenzbasierte Empfehlungen zur Krebsprävention durch körperliche Aktivität und Ernährung sollen in die Behandlung von onkologischen Patienten und in die Versorgung der Allgemeinbevölkerung integriert werden. Innovative Programme wie „Jetzt aktiv!“, die kompetente Beratung bezüglich Ernährung und körperlicher Aktivität nach einer Krebserkrankung anbieten, werden an Krebsberatungsstellen entwickelt und erfolgreich eingesetzt. SchlussfolgerungenEvidenzbasierte Empfehlungen zur Krebsprävention durch körperliche Aktivität und Ernährung sollen in die Behandlung von onkologischen Patienten und in die Versorgung der Allgemeinbevölkerung integriert werden. Innovative Programme wie „Jetzt aktiv!“, die kompetente Beratung bezüglich Ernährung und körperlicher Aktivität nach einer Krebserkrankung anbieten, werden an Krebsberatungsstellen entwickelt und erfolgreich eingesetzt.