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Herztransplantation und mechanische Kreislaufunterstützung bei Kindern

Research paper by A. T. Fuchs, H. Netz

Indexed on: 01 Jun '04Published on: 01 Jun '04Published in: Monatsschrift Kinderheilkunde : Organ der Deutschen Gesellschaft fur Kinderheilkunde



Abstract

Die Herztransplantation ist auch für Kinder mit terminaler Herzinsuffizienz oder komplexen, nicht operablen kongenitalen Herzfehlern inzwischen eine gängige Therapieoperation. Das 1- und 5-Jahres-Überleben herztransplantierter Kinder liegt heutzutage bei ca. 75 bzw. 65%. Diese hohen Überlebensraten sind einer Reduktion der frühen Mortalität v. a. durch verbesserte Medikamente zur Prävention einer Abstoßungsreaktion und einer effektiven Behandlung von Infektionen zu verdanken. Obwohl es immer mehr potenzielle Kandidaten für eine Herztransplantation gibt, ist das Organangebot nicht adäquat. Hieraus ergibt sich eine mögliche Indikation zur Implantation eines ventrikuläres Unterstützungssystems (VAD); denn Kinder, die aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung den Zeitpunkt einer Herztransplantation nicht mehr erleben könnten, benötigen die Implantation eines VAD als Überbrückung bis zur Transplantation. Ziel ist es, die Patienten für diesen Zeitraum in einem herzkreislaufstabilen Zustand zu halten. Als Assist Devices eignen sich in der Kinderheilkunde ECMO, Medos und Berlin Heart, daneben aber auch andere Fabrikate, auf die jedoch in dieser Veröffentlichung nicht eingegangen werden soll.