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Herzleistungskoeffizient bei Lungentuberkulose

Research paper by H. W. Opderbecke

Indexed on: 01 May '56Published on: 01 May '56Published in: Lung



Abstract

An Hand der Durchschnittswerte des Herzleistungskoeffizienten und des Sauerstoffverbrauchs von 50 lungentuberkulösen Patienten wird festgestellt, daß ein verminderter Wirkungsgrad auf Grund eines chronischen Infektes den HLK so beeinflußt, daß er seinen diagnostischen Wert verliert. Es ist nicht möglich, diesen Einfluß auszuschalten, wenn man, in welcher Weise auch immer, Arbeits-und Erholungszeit miteinander in Beziehung setzt. Aus diesem Grunde wird eine vereinfachte Berechnung vorgeschlagen, bei der der Sauerstoffverbrauch einer 10minütigen Arbeitszeit durch den O2-Wert der ersten 5 min dividiert wird. Ein Quotient von über 2,20 ist als pathologisch im Sinne einer verlängerten Anlaufzeit anzusehen.