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Drittmittelfinanzierung durch öffentliche Geldgeber − Perspektive des Frauenarztes

Research paper by M. Zygmunt, C. Kampe

Indexed on: 10 Oct '14Published on: 10 Oct '14Published in: Der Gynakologe



Abstract

Im Beitrag wird die wachsende Bedeutung von Drittmitteln für die Finanzierung von Innovation und Forschung im Hochschulbereich mit besonderem Blick auf das Fach Gynäkologie und Geburtshilfe beleuchtet. Die Finanzierung der Hochschulen ist – nicht zuletzt durch stagnierende Grundmittel – zunehmend abhängig von Drittmitteln. In diesem Zusammenhang werden vor allem die Möglichkeiten dargestellt, die sich durch die Drittmittelfinanzierung für die Forschenden ergeben – mit dem Fokus auf die Entwicklung von Forschungskarrieren. Noch zu wenige junge Nachwuchswissenschaftler können bisher in unserem Fach für den Weg der Forschung motiviert werden – der erste Schritt, ein Forschungsstipendium, wird von ihnen nur sehr selten in Erwägung gezogen. Umfangreiche Unterstützung bieten sowohl Projektträger, wie die DFG des BMBF, als auch die Drittmittelabteilungen an den Hochschulen. Hier werden Förderquellen für konkrete Forschungsideen identifiziert und entsprechende Hilfestellungen in der Phase der Antragstellung und darüber hinaus gegeben. Es liegt an uns, innovative Ideen zu entwickeln und diese Chancen der Förderung von innovativen Forschungsvorhaben in unserem Fachbereich besser zu nutzen. Denn die Möglichkeiten sind zahlreich, gleich ob wir an den wissenschaftlichen Nachwuchs oder große Kooperationsprojekte denken.Für den Fachbereich ist es von großer Bedeutung, die Sichtbarkeit in der hochschulmedizinischen Forschung neben den anderen Bereichen zu erhöhen.