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Donorvigilanz

Research paper by Moog, Rainer, Burkhardt, Thomas

Indexed on: 01 Mar '18Published on: 19 Feb '18Published in: Transfusionsmedizin - Immunhämatologie, Hämotherapie, Immungenetik, Zelltherapie



Abstract

Donorvigilanz – die Erfassung von unerwünschten Reaktionen und Zwischenfällen bei der Blutspende – ist ein wichtiger Baustein des Qualitätssicherungssystems von Blutspendediensten. Es ist das oberste Ziel, dass die uneigennützige Blutspende sicher und nebenwirkungsarm für den Spender ist. Untersuchungen zeigen, dass unangenehme Erfahrungen bei der Blutspende neben persönlichem Missempfinden des Spenders auch negative Einflüsse auf die Wiedervorstellungsrate zur Blutspende haben. Vom internationalen Hämovigilanznetzwerk wurden Einteilungen von unerwünschten Ereignissen und Reaktionen entwickelt, die einen länderübergreifenden Vergleich ermöglichen. Nationale Daten zeigen, dass Donorvigilanzereignisse und Reaktionen zunehmend gemeldet werden. Für die präparative Hämapherese existiert ein deutschsprachiges Melderegister. Die Auswertung von Donorvigilanzdaten ermöglicht es, den Spendeverlauf und die Spenderzufriedenheit zu optimieren.