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Die Operation von Ellenbogenluxationen mit Radiuskopf- und Processus-coronoideus-Frakturen

Research paper by Michael D. McKee

Indexed on: 01 Aug '04Published on: 01 Aug '04Published in: Operative Orthopadie und Traumatologie



Abstract

Operative Stabilisierung dieser potentiell verheerenden Verletzung, um frühzeitige Bewegungen des Ellenbogengelenks ohne neuerliche Instabilität zu erlauben und damit ein gutes funktionelles Ergebnis zu erzielen.Instabile Luxationsfrakturen des Ellenbogengelenks.Verbliebene humeroulnare oder humeroradiale Instabilitäten nach geschlossener Reposition.Gelenkblockaden durch Fragmente.Instabilitäten nach begonnener Bewegungstherapie.Stabil reponiertes Ellenbogengelenk mit minimal dislozierten Frakturen des Radiuskopfs und Processus coronoideus ohne Gelenkblockaden.Wiederherstellung der Stabilität des Radiuskopfs, des Processus coronoideus und der ligamentären Strukturen über verschiedene Zugänge und Maßnahmen. Anlage eines Bewegungsfixateurs in Fällen, in denen durch die operativen Maßnahmen keine ausreichende Stabilität des Ellenbogens für eine frühe funktionelle Nachbehandlung erreicht werden kann, und nach Revisionseingriffen.Eine normale Ellenbogenfunktion darf nach dem Verletzungsmuster einer „terrible triad“ nicht erwartet werden. Bei optimaler Therapie kann mit einem stabilen, gering schmerzhaften Ellenbogen gerechnet werden, dessen durchschnittliches Bewegungsausmaß bei Streckung 20°, bei Beugung 135° und bei Vorderarmdrehung 135° beträgt. Nach einem durchschnittlichen Nachuntersuchungszeitraum von 31 Monaten zeigten 80% der 41 Patienten (Durchschnittsalter 42 Jahre) dieser Serie ein sehr gutes oder gutes Ergebnis nach dem Mayo Elbow Performance Index.