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Construction of life tables

Research paper by Alois Pichler

Indexed on: 01 Oct '97Published on: 01 Oct '97Published in: Blätter der DGVFM



Abstract

Für die Bestimmung der Sterblichkeiten eines Versichertenbestandes oder einer anderen Bevölkerungsgruppe sind in der Literatur sehr viele Verfahren beschrieben, die beispielsweise die rohen Sterblichkeiten als Ausgangsdaten verwenden. Diese Ausgangsdaten weisen jedoch von einer Altersgruppe zur nÄchsten eine sehr hohe Fluktuation auf, daher werden diese in einem zweiten Schritt geglÄttet, wobei man sich bemüht, die statistischen Gegebenheiten im verwendeten GlÄttungsverfahren möglichst zu berücksichtigen.In dieser Arbeit wird zur Bestimmung von Sterblichkeiten ein gÄnzlich anderer Weg gewÄhlt. Die SchÄtzung von Sterblichkeiten wird zunÄchst zurückgeführt auf das ausschlie\lich statistische Problem der DichteschÄtzung. Im zweiten Teil der Arbeit wird ein DichteschÄtzer vorgestellt, der für das vorliegende Problem sehr geeignet zu sein scheint. Im letzten Teil endlich werden die beiden ersten Teile kombiniert und die unternehmensspezifische Tafel 3 aus [Loebus 94] als Grundlage für eine Demonstration des beschriebenen Verfahrens verwendet. Dies gibt die Möglichkeit des Vergleiches mit der Arbeit [Rieder 96]. In einer weiteren Demonstration wird ein Versichertenbestand mit extrem wenigen TodesfÄllen analysiert und gezeigt, da\ das beschriebene Verfahren selbst in diesem Fall zu sehr brauchbaren Ergebnissen führt.