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Bedeutung der Messung des Sauerstoffpartialdruckes bei experimenteller Lebertransplantation

Research paper by Ye Qifa, Norbert Senninger

Indexed on: 01 Dec '96Published on: 01 Dec '96Published in: Journal of Tongji Medical University = Tong ji yi ke da xue xue bao



Abstract

Nach der Transplantation stellt die Messung des Leber-PO2-Wertes einen Parameter dar, der die PNF frühzeitig erkennen kann. Die durchgeführte Studie erbrachte den Nachweis, daß die Messung des Leber-PO2 eine sofortige Beurteilung und Verlaufskontrolle der Durchblutungsstörung nach Lebertransplantation ermöglicht. Somit war die “Rapid-Perfusion”-Technik der “In-Situ”-Technik überlegen. Bei der “In-Situ”-Gruppe erfolgten in durchblutetem Zustand, bei den Tieren der “Rapid-Perfusion”-Gruppe in blutleerem, perfundiertem Zustand. Zur Perfusion erfolgte die Implantation der großlumigen Katheter in die Aorta und in die Vena portae. Anschließend folgte die Perfusion mit “UW”-Lösüng. Die Messung des Sauerstoffpartialdruckes im Gewebe zur indirekten Bestimmung der Mikrozirkulation beruht auf den polarographischen Prinzipien. Das Meßsystem beruht auf einer kommerziell erhältlichen Mikrooxygenelektrode. Messungen der Leberoxygenation erfolgten nach Baucheröffnung in zwei Gruppen. Die Wertigkeit der Durchblutungsmessung für eine Einschätzung des Funktionszustandes der transplantierten Leber hat uns bewogen, die Bestimmung des PO2-Druckes als ein zusätzliches Diagnostikum in die klinische Lebertransplantation einzuziehen.