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Basis eines gesunden Kochenstoffwechsels

Research paper by T. Puntus, Stefan Kudlacek

Indexed on: 20 May '11Published on: 20 May '11Published in: rheuma plus



Abstract

Vitamin D und Calcium werden für den gesunden Knochenstoffwechsel in ausreichender Konzentration benötigt. Die erhobenen Normwerte für die tägliche Aufnahme sind mit der Nahrung kaum abzudecken. Bisher ist abgesehen vom Knochenstoffwechsel eine Reihe von chronischen Erkrankungen bekannt, die wahrscheinlich mit einer Hypovitaminose D in Zusammenhang stehen. Da derzeit in den überwiegenden Studien eine Supplementation von Vitamin D und Calcium einen nachweisbaren Effekt zeigte und fixer Bestandteil des Therapieregimes ist, sollte die derzeit praktizierte Applikation als Standard gelten. Einen positiven Effekt auf Frakturdaten zeigen auch Metaanalysen, allerdings bei einer Dosierung von 700–800 IU. Da eindeutige Vitamin D-Defizite in der gesunden Bevölkerung nachweisbar sind, sollte vermehrt Vitamin D durch Sonne, Ernährung oder auch mittels Supplementation propagiert werden. Wünschenswert ist allerdings zukünftig eine Vitamin D-Anreicherung von Nahrungsmitteln wie etwa Milch. Somit kann zumindest bei Risikogruppen wie Altenheimbewohnern eine den Richtlinien entsprechende Versorgung gewährleistet werden