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Arthroskopischer Popliteus-Bypass-Graft für kombinierte posterolaterale Rotationsinstabilitäten des Kniegelenks

Research paper by K.-H. Frosch, T. Drenck; R. Akoto; M. Krause; M. Heitmann; A. Preiss

Indexed on: 03 Jan '17Published on: 19 Dec '16Published in: Arthroskopie



Abstract

Zusammenfassung Einleitung Mit der kombinierten Versorgung von Verletzungen des hinteren Kreuzbands (HKB) und der posterolateralen Ecke (PLC) verbleibt nach arthroskopischer HKB-Plastik und minimal-invasiver (extraanatomischer) Augmentation nach Larson häufig eine nicht unerhebliche dorsale Restinstabilität. Mittels anatomischer Techniken werden bessere Ergebnisse beschrieben, jedoch erfordern diese meist ein offenes und aufwändiges Operationsverfahren. In der vorliegenden Arbeit soll deshalb eine arthroskopische Technik für das Popliteus-Bypass-Graft zur Wiederherstellung der passiven Rotationsstabilität des Popliteuskomplexes vorgestellt werden. Methode Die operative Technik basiert auf der arthroskopischen Darstellung des Sulcus popliteus, der Anlage eines Bohrkanals im distalen Drittel des Sulcus popliteus sowie der Darstellung des femoralen Footprints der Popliteussehne mit der Anlage eines anatomischen femoralen Kanals. Zusätzlich erfolgt die arthroskopische HKB-Plastik. Schlussfolgerung Insbesondere bei Verletzungen der posterolateralen Ecke vom Typ A nach Fanelli hat sich die beschriebene Technik bewährt. Langzeitergebnisse stehen noch aus. Zusammenfassung Einleitung Mit der kombinierten Versorgung von Verletzungen des hinteren Kreuzbands (HKB) und der posterolateralen Ecke (PLC) verbleibt nach arthroskopischer HKB-Plastik und minimal-invasiver (extraanatomischer) Augmentation nach Larson häufig eine nicht unerhebliche dorsale Restinstabilität. Mittels anatomischer Techniken werden bessere Ergebnisse beschrieben, jedoch erfordern diese meist ein offenes und aufwändiges Operationsverfahren. In der vorliegenden Arbeit soll deshalb eine arthroskopische Technik für das Popliteus-Bypass-Graft zur Wiederherstellung der passiven Rotationsstabilität des Popliteuskomplexes vorgestellt werden. EinleitungMit der kombinierten Versorgung von Verletzungen des hinteren Kreuzbands (HKB) und der posterolateralen Ecke (PLC) verbleibt nach arthroskopischer HKB-Plastik und minimal-invasiver (extraanatomischer) Augmentation nach Larson häufig eine nicht unerhebliche dorsale Restinstabilität. Mittels anatomischer Techniken werden bessere Ergebnisse beschrieben, jedoch erfordern diese meist ein offenes und aufwändiges Operationsverfahren. In der vorliegenden Arbeit soll deshalb eine arthroskopische Technik für das Popliteus-Bypass-Graft zur Wiederherstellung der passiven Rotationsstabilität des Popliteuskomplexes vorgestellt werden. Methode Die operative Technik basiert auf der arthroskopischen Darstellung des Sulcus popliteus, der Anlage eines Bohrkanals im distalen Drittel des Sulcus popliteus sowie der Darstellung des femoralen Footprints der Popliteussehne mit der Anlage eines anatomischen femoralen Kanals. Zusätzlich erfolgt die arthroskopische HKB-Plastik. MethodeDie operative Technik basiert auf der arthroskopischen Darstellung des Sulcus popliteus, der Anlage eines Bohrkanals im distalen Drittel des Sulcus popliteus sowie der Darstellung des femoralen Footprints der Popliteussehne mit der Anlage eines anatomischen femoralen Kanals. Zusätzlich erfolgt die arthroskopische HKB-Plastik. Schlussfolgerung Insbesondere bei Verletzungen der posterolateralen Ecke vom Typ A nach Fanelli hat sich die beschriebene Technik bewährt. Langzeitergebnisse stehen noch aus. SchlussfolgerungInsbesondere bei Verletzungen der posterolateralen Ecke vom Typ A nach Fanelli hat sich die beschriebene Technik bewährt. Langzeitergebnisse stehen noch aus.