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Aortendissektion Stanford Typ A

Research paper by M. Czerny, M. Kreibich

Indexed on: 08 Aug '16Published on: 30 Jun '16Published in: Gefasschirurgie : Zeitschrift fur vaskulare und endovaskulare Chirurgie : Organ der Deutschen und der Osterreichischen Gesellschaft fur Gefasschirurgie unter Mitarbeit der Schweizerischen Gesellschaft fur Gefasschirurgie



Abstract

Zusammenfassung Die Aortendissektion wird nach der Stanford-Klassifikation anhand der Affektion oder Nichtaffektion der Aorta ascendens unterteilt. Bei der Stanford-Typ-A-Dissektion ist die A. ascendens betroffen und geht unbehandelt mit einer sehr hohen Mortalität und Morbidität einher. Das frühzeitige Erkennen der Erkrankung ist essenziell, jedoch häufig aufgrund der heterogenen klinischen Präsentation schwierig. Bildgebendes Mittel der Wahl ist die Computertomographie. Bei gesicherter Diagnose ist die schnellstmögliche chirurgische Sanierung mittels Resektion des primären Entries und durch den Ersatz des betroffenen Aortenabschnitts – zumeist der gesamten A. ascendens und der Bogenkonkavität – die Therapie der Wahl. Bis zur Operation ist die strenge Blutdruckregulation oberstes Gebot. Auch nach erfolgreicher Sanierung – insbesondere bei persistierender Dissektionsmembran in den verbleibenden distalen Aortensegmenten – ist die Anbindung des Patienten an ein Aortenzentrum unter allen Umständen zu empfehlen.ZusammenfassungDie Aortendissektion wird nach der Stanford-Klassifikation anhand der Affektion oder Nichtaffektion der Aorta ascendens unterteilt. Bei der Stanford-Typ-A-Dissektion ist die A. ascendens betroffen und geht unbehandelt mit einer sehr hohen Mortalität und Morbidität einher. Das frühzeitige Erkennen der Erkrankung ist essenziell, jedoch häufig aufgrund der heterogenen klinischen Präsentation schwierig. Bildgebendes Mittel der Wahl ist die Computertomographie. Bei gesicherter Diagnose ist die schnellstmögliche chirurgische Sanierung mittels Resektion des primären Entries und durch den Ersatz des betroffenen Aortenabschnitts – zumeist der gesamten A. ascendens und der Bogenkonkavität – die Therapie der Wahl. Bis zur Operation ist die strenge Blutdruckregulation oberstes Gebot. Auch nach erfolgreicher Sanierung – insbesondere bei persistierender Dissektionsmembran in den verbleibenden distalen Aortensegmenten – ist die Anbindung des Patienten an ein Aortenzentrum unter allen Umständen zu empfehlen.